Lebensräume

Informationen über die Gewässersysteme und Biotope der Fische

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  • Stillgewässer

z.B. über Renaturierungsprojekte, Forschungsvorhaben, Bestandserfassungen. Arten- und Gewässerschutz vollzieht sich ganz wesentlich über konkrete Projekte. Renaturierungen, der Bau von Fischtreppen,  Bachpatenschaften oder Umweltbildungsprojekte sind hier nur Beispiele aus einer langen Reihe von Aktivitäten, die dazu geführt haben, dass sich die Fischbestände seit einem Tiefpunkt in den 1960er und 1970er Jahren vielerorts wieder deutlich erholt haben.

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Sandbachrenaturierung bei Braunschweig. Foto: Heiko Brunken.

Positionspapier des Deutschen Anglerverbandes zu den Folgen der Wasserkraftnutzung in unseren Flüssen.

Rettet die Elbe und ihre Auen. Die letzte naturnahe Flusslandschaft ist in großer Gefahr!  Es klingt wie ein Schildbürgerstreich: Nachdem für 30 Millionen Euro ein Hafen in Halle an der Saale ausgebaut wurde, in dem aber 2006 und 2007 kein Schiff mehr angelegt hat, soll jetzt für 80 Millionen Euro ein Kanal gebaut werden, um angeblich die Schiffbarkeit zu verbessern. Dieser Kanal ist jedoch eine so absehbare Fehlinvestition wie der Hafen selbst. Der Grund: Die Zufahrt zur Saale, die Elbe, führt immer weniger Wasser.  Ein Saale-Elbe-Kanal würde weiteres Unheil bewirken: den Ausbau der Elbe!
Der Bau eines Saale-Elbe-Kanals wäre für die Schifffahrt völlig nutzlos, da der nächste "Engpass" sich anschließt - es ist die Elbe. Doch ein Ausbau oder eine Kanalisierung der Elbe mit zahlreichen Staustufen zur Anhebung des Wasserstandes hätte fatale Folgen. Die Elbe, der letzte noch relativ naturnahe Strom in Deutschland, wäre für immer zerstört.  Unterstützen Sie und unterzeichnen Sie unsere Petition, mit der wir uns an den Herrn Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und den Herrn Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt Wolfgang Böhmer wenden.

http://www.elbe-saale-kanal-nein.de/index.htm

 

Auch die europäische Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) enthält naturschutzrechtliche Vorschriften zum Schutz von Lebensräumen und zum Schutz bestimmter Arten einschließlich zahlreicher Fischarten. Die in der Wasserwirtschaft angesiedelte Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) hat für alle Gewässer der EU einen mindestens "guten ökologischen Zustand" der Gewässer zum Ziel. Ein wesentlicher Beurteilungsmaßstab hierfür ist die Fischfauna, so dass es auf diesem Gebiet inzwischen ein umfangreiches Methodenrepertoire gibt. Näheres hierzu im Menü Rechtsgrundlagen.